Cut I bis Cut V -Beschneidung-
alle 30 x 23 cm, Acryl und Moorlauge, Rasierklingen/Glasscherben/Nadeln
Die Arbeit umfasst fünf Zeichnungen desselben Themas "Beschneidung", die als zusammengehöriges Ensemble präsentiert werden. Cut I bis Cut V stellt den körperlichen und den seelischen Schmerz der Mädchen und Frauen dar.
Weibliche Genitalverstümmelung (englisch female genital mutilation, kurz FGM), oder Genitalbeschneidung (englisch female genital cutting, kurz FGC) wird an Mädchen ab dem Säuglingsalter vorgenommen, in den meisten Fällen vor Beginn oder während der Pubertät. Sie wird zum Großteil unter unhygienischen Bedingungen, ohne Betäubung und von medizinisch nicht geschultem Personal oft mit Rasierklingen, Glasscherben u. ä. durchgeführt. So ist sie mit starken Schmerzen verbunden, kann schwere gesundheitliche körperliche und psychische Schäden verursachen und führt nicht selten zum Tod. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben 25 Prozent der Mädchen und Frauen während des Eingriffs oder an seinen Folgen.
Das Ertragen des Schmerzes ist wichtiger Bestandteil der Zeremonie und ist Vorbereitung die Rolle als Ehefrau und Mutter. Sind die Frauen nicht beschnitten, sorgt das für Ausgrenzung und hat negative Konsequenzen. Es ist eine Voraussetzung für die Heirat.
(Quelle: Wikipedia)
Auf Frauen schauen
Ton, Höhe der Skulpturen zwischen 15 und 20 cm
Die muslimische Kleidung soll die gläubigen Frauen so verhüllen,
dass sie nicht das Interesse des anderen Geschlechts auf sich ziehen.
Zusätzlich sollen sie einen Schleier/Tuch (Hijab) tragen, damit die Haare
bedeckt sind, da diese als besonders weiblich und verführerisch gelten.